
Vorsicht bei Viren und Trojanern!
Ihr Onlinebanking ist immer nur so sicher wie Ihr PC.
Für die Sicherheit beim Online-Banking ist es besonders wichtig, dass Ihr PC frei von Sicherheitslücken und schädlichen Programmen ist. Verwenden Sie daher stets aktuelle Virensoftware und eine Firewall. Verlassen Sie sich dabei nicht auf kostenlose Downloads aus dem Internet sondern verwenden Sie Markensoftware wie z. B. Norton Internet Security oder Kaspersky Internet Security.
Achten Sie auch stets auf Auffälligkeiten an Ihrem PC und geben Sie Schädlingen keine Chance !
Viren und Trojaner sind Computerprogramme, die zumeist dazu programmiert wurden Schaden anzurichten.
Trojaner, oder trojanische Pferde*, können auf unterschiedliche Wege Ihren PC erreichen:
Der klassische Fall ist ein vermeintlich harmloser Download, durch den sich der Trojaner - unbemerkt vom Nutzer - auf der Festplatte installiert. Durch den Start des Downloads (beispielsweise einer Internet-Grußkarte) werden die Trojaner aktiv und entfalten Ihre schädliche Wirkung.
Trojaner sind oft in E-Mails versteckt, die Betrüger an Bankkunden verschicken (Phishing-Mails). Wer Datei-Anhänge anklickt, die in diese gefälschten E-Mails integriert sind, riskiert, dass er einen Trojaner installiert.
Oft sind diese E-Mails gefälschte Rechnungen, in denen Links auf angehängte Dateien wie "Rechnung.pdf.exe" enthalten sind. Meist bauen die Betrüger im E-Mail-Text einen hohen psychologischen Druck auf - beispielsweise durch die Aufforderung, einen hohen Rechnungsbetrag zu zahlen oder sie erwecken den Eindruck, dass es sich um eine Mahnung handelt.
Trojaner (und andere Schad-Programme) können auch über Sicherheitslücken Ihres Browser-Programms auf Ihren PC gelangen. Sogar das bloße Anklicken einer Internet-Seite kann ausreichen, um ein schädliches Programm zu aktivieren.
Welche Gefahr besteht für das Online-Banking?
Im Internet kursieren viele Trojaner. Einige stammen von Betrügern, die es auf das Geld von Online-Banking-Kunden abgesehen haben. Dafür haben sie Trojaner programmiert, von denen es unterschiedliche Varianten gibt:
Es gibt Trojaner, die die Banking-Sitzung des Nutzers "beobachten" und die Eingabe von Zugangs- und Transaktions-Nummern PIN und TAN kopieren. Oft unterbricht der Computer-Schädling die PIN/TAN-Eingabe des Nutzers und sendet die abgefangenen Daten übers Internet an den Betrüger.
In einem anderen Fall manipuliert der Trojaner die Online-Banking-Transaktion während der Anwendung, indem er zum Beispiel das Zielkonto ändert. Der Kunde erkennt dies nicht daran, dass die Transaktion abgebrochen wird, sondern erst, indem er die Umsatz-Anzeige kontrolliert.
In einem anderen Fall blendet der Trojaner beim Start der Online-Banking-Anwendung gefälschte Seiten ein.
* Trojanische Pferde haben ihren Namen in Anlehnung an eine Geschichte aus der griechischen Antike bekommen: Die Griechen belagern die Stadt Troja und können sie nicht einnehmen; die Stadtmauer scheint unüberwindlich. Daher bauen die Griechen ein großes Pferd aus Holz, das innen hohl ist. Die griechischen Krieger setzen sich in den Bauch des Pferdes und warten, bis die Trojaner das vermeintlich harmlose Pferd in ihre Stadt holen. Die Griechen springen aus dem Pferd, öffnen die Stadttore von innen für ihre Mitstreiter und besiegen Troja.
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